Werkzeuge aus Schleifvliesmaterial 15-25 m/s

Schleifen

 

Polieren

 

Metalle allgemein

30-40 m/s

Stahl

30-35 m/s

Edelstahl

20-30 m/s

Bunt und NE-Metalle

30-50 m/s

Hartmetalle

10-15 m/s

Leichtmetalle

40-45 m/s

Thermoplaste

8-15 m/s

Thermoplaste

5-15 m/s

Duroplaste

10-25 m/s

Duroplaste

25-30 m/s

Acrylglas

3-8 m/s

Polyesterlacke

15-30 m/s

Schrittgeschwindigkeit in Abhängigkeit von Drehzahl und Durchmesser

Sicherheitshinweise für die Handhabung von Schleif- und Polierscheiben

Das Tragen von Handschuhen, Schutzbrillen und evtl. Helm ist für Ihre persönliche Sicherheit wichtig. Bitte fordern Sie unsere Sicherheitsempfehlungen für Schleif- und Polierwerkzeuge an.

Imprägnierungen

Um eine höhere Standzeit sowie eine verbesserte Angriffswirkung zu erzielen, sind Sisalringe, Fibrebürsten, Schleifvliesprodukte und Baumwollpolierringe mit verschiedenen Imprägnierungen lieferbar.

Sisal Imprägnierung

I 03

weich bis hochelastisch, verändert die Härte der Sisalfaser nur
geringfügig. Trotzdem hohe Standzeit und Angriffswirkung.

 

I 3

wie I 03 jedoch etwas klebriger und fester

 

I 53

wie I 03 jedoch etwas trockener und fester

 

I 04

mittelfest, sehr trocken

 

I 05

Festigkeit wie I 04 jedoch nicht so trocken

 

I 06

fest, besonders gut geeignet wenn hohe Festigkeit und Angriffswirkung
bei Sisalkordelbürsten und Sisal-Nesselringen gefordert werden.

 

I 07

Festigkeit wie I 06 jedoch etwas trockener

 

I 09

extra hart und fest, für extreme Beanspruchung und Angriffswirkung

 

I 40

leicht klebrig, speziell für Fibre, Sisalkordel und Sisal-Nesselringe.
Fibre und Kordelringe bekommen einen besseren Zug

 

I 50

braun, ölig, für Fibre, Sisalkordel und Sisalgewebe

 

I 90

speziell entwickelte Imprägnierung für Fibre. Gute Pastenhaftung

 

 

 

Imprägnierungen für Baumwoll-Polierringe

I 80

speziell für Baumwoll-Polierringe, trocken, stark versteifend

 

I 90

wie I 80 jedoch extra hart. Erhöht Angriffswirkung und Standzeit.

 

 

 

Schleifvlies Imprägnierungen

Durch das Imprägnieren von Schleifvliesprodukten können wesentliche
Standzeiterhöhungen und Erhöhung der Angriffswirkung erzielt werden.

 

I 1

weich bis mittel

 

I 2

mittel bis hart

 

 

 

Schleifleinen-Imprägnierungen

Durch das Imprägnieren von Lamellenschleifrädern (Schleifleinen) wird eine
wesentliche Standzeitverbesserung bei geringem Staubanfall bewirkt.
Bevorzugt eingesetzt auf Automaten

 

I 4

weich bis mittel, speziell für Lamellenschleifräder

 

 

 

Schleifvliesprodukte

Das Basismaterial aus dem Schleifvlies hergestellt wird besteht aus 3 Elementen

  • synthetisches Faservlies

  • Harz

  • Schleifkorn

Synthetische Fasern und Schleifkorn werden mit dem Harz verbunden dass ein zähes, offenes, flexibles, dauerhaftes und weitgehend chemisch beständiges Wirrfaservlies entsteht. Schleifvlies ist ein 3-dimensionales Schleifwerkzeug. Dreidimensional bedeutet gleichmässige Verteilung des Minarals im gesamten Vlies und garantiert gleichbleibende Arbeitsergebnisse während der gesamten Lebensdauer.
 

Vorteile von Schleifvlies

  • die geometrische Form des Werkstücks wird nicht verändert

  • erhöht die Korrosionsbeständigkeit der Oberflächen

  • vergrössert die Oberfläche, dadurch optimale Haftung für nachfolgende Beschichtungen

  • durch gleichmässige Kornverteilung keine Abweichung im Oberflächenbild (reproduzierbar)

  • passt sich der Form des Werkstücks an

  • trocken und nass mit Öl einsetzbar

  • minimale Erwärmung, daher keine Verfärbung der Werkstücke

  • leicht profilierbar

  • setzt sich nicht zu

  • arbeitet geräuscharm

Materialarten und Feinheiten (Körnungen)

A-Material = Aluminiumoxid - rote Mineralfarbe

A002

= extra grob Korn 80

A004

= grob Korn 100

A006

= fein Korn 180

A007

= sehr fein Korn 280

 

 

S-Material = Siliziumcarbid - graue Mineralfarbe

A004

= grob Korn 100

A006

= fein Korn 180

A007

= sehr fein Korn 280

A008

= sehr fein Korn 500

A009

= extra grob Korn 800

Anwendungsgebiete

A Material

Stahl, rostfreier Stahl, NE- und Buntmetalle

S Material

Hochlegierte Materialien, Kunststoffe, Holz, Keramik und Glas, NE- und Buntmetalle

Bei gleicher Korngröße und Werkstoff erzielt man mit S-Korn gegenüber A-Korn ein feineres und dichteres Strichbild mit geringerer Rauhigkeit.