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Die breite Palette der Anwendungstechnik
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Die breite Palette der Anwendungstechnik des Schleifens von der Grobzerspanung bis zur Feinbearbeitung erfordert Schleifkörper, die in Bezug auf Spanleistung, zu erzielende Oberflächengüte und Standzeit optimal abgestimmt sind. Neben der Kenntnis der Einsatzbedingungen ist die Auswahl der Rohstoffe und deren Kombination in der richtigen Spezifikation entscheidend für die Qualität der Schleifkörper.
Als großen Vorteil für unsere Kunden möchten wir herausstellen, daß eine Mindestbestellmenge entfällt. Sie können Schleifkörper bei uns in Einzelstücken in jeder Abmessung beziehen. Wir liefern gerne Schleifscheiben zur Probe zahlbar nach Gutbefund.
In den folgenden Beschreibungen geben wir einen Überblick über die Zusammensetzung unserer Schleifkörper. Der Werkstoff für die Schleifkörper (Zusammensetzung) wird durch das Schleifmittel, die Körnung, die Bindung, den Härtegrad und das Gefüge bestimmt.
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Schleifmittel
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NK |
Normalkorund |
zähes Korn für legierte und unlegierte Stähle |
EKW |
Edelkorund weiss |
hartes und sprödes Korn für legierte und vergütete Stähle |
EKR |
Edelkorund rosa |
höhere Kornzähigkeit als EKW für legierte und vergütete Stähle |
EKD |
Edelkorund dunkelrot |
für legierte und vergütete Stähle |
HEK |
Halbedelkorund |
Gemisch aus NK und EKW |
EKK |
Einkristallkorund |
sehr hohe Mikrohärte. Gut geeignet für Hochleistungsabtrag bei legierten und wärmeempfindlichen Werkzeugstählen bis 65 HRc |
SCG |
Siliciumcarbid |
sehr hartes und sprödes Korn für Hartmetall, Glas, Grauguss, Keramik |
KUK |
Kugelkorund |
Hohlkugelkorund speziell zum Schleifen von Gummi und Schaumstoffen |
SGK |
Spezialkorund |
mikrokristallines Sinterkorund liegt in Härte und Schnittfähigkeit deutlich über konventionellen Kornarten. Speziell für hochlegierte Werkzeugstähle bis 65 HRc. |
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Bindung der Schleifkörper
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Korngrößen nach FEPA
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Grob |
6, 8, 10, 12, 14, 16, 20, 24 |
Mittel |
30, 36, 46, 54, 60 |
Fein |
70, 80, 90, 100, 120, 150, 180 |
Sehr fein |
220, 240, 280, 320, 400, 500, 600, 800, 1000 |
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Härte von Schleifkörpern
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Bezeichnung |
Härtegrad |
Einsatzgebiete |
äußerst weich |
A,B,C,D |
Tiefschleifen und Seitenschleifen harter Werkstoffe |
sehr weich |
E,F,G |
Tiefschleifen und Seitenschleifen harter Werkstoffe |
weich |
H,I,J,K |
herkömmliches Metallschleifen |
mittel |
L,M,N,O |
herkömmliches Metallschleifen |
hart |
P,Q,R,S |
Aussen-Rundschleifen weicher Werkstoffe |
sehr hart |
T,U,V,W |
Aussen-Rundschleifen weicher Werkstoffe |
äußerst hart |
X,Y,Z |
Aussen-Rundschleifen weicher Werkstoffe |
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Gefüge
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Das Gefüge der Schleifkörper ergibt sich aus der Verteilung der Schleifkörner, des Bindemittels und der eingeschlossenen Porenräume. Die Spankammer (Pore) muß mindestens so groß sein, daß sie die Spanmenge aufnehmen kann die von einem Schleifkorn in der Kontaktzone abgetragen wird. Sind die Poren zu klein, werden die Späne in die Spankammer gepresst und können durch die Fliehkraft und den Kühlschmierstoff nicht mehr herausgeschleudert werden. Die Folgen sind hoher Schleifdruck, starke Erwärmung, Verzug, Brandflecken und eventuelle Schleifrisse.
Das Gefüge muß um so offener sein, je größer die Zustellung (Schnittiefe) und die Vorschubgeschwindigkeit.
Das Gefüge wird mit den Kennziffern 0 bis 18 bezeichnet. Je größer die Kennziffer, desto offener ist das Gefüge, d.h. desto poröser ist der Schleifkörper.
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Umfangsgeschwindigkeiten
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Schleifkörper für erhöhte Umfangsgeschwindigkeiten sind gemäß dem Deutschen Schleifscheibenausschuss (DSA) mit einem Diagonalstreifen in einer der nachstehend genannten Farben gekennzeichnet |
blau |
50 m/s |
gelb |
63 m/s |
rot |
80 m/s |
grün |
100 m/s |
grün/blau |
125 m/s |
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Normabmessungen
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